Ausfluege

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Tages- und Jahresausflüge

Tagesausflug zur Fürstenzeche bei Lam

Aufbruch ins Bergwerk nach Lam – genannt Fürstenzeche, was absolut nichts mit Fürsten zu tun hat! Doch der Name wird von den kundigen Führern vor Ort aufgeklärt!!!
30 Interessierte fanden sich am Bahnhof in Furth im Wald ein und nutzten den öffentlichen Bus Linie 590 zur Fahrt nach Lam. Der Fußweg führte über die Kastlmühle und Zechenstrasse zum Bergwerk. Im „Glück auf! – Stüberl“ mit Sonnenterrasse und Ausstellung von beeindruckenden Gesteinsarten wurden wir von 2 Kennern der Anlage begrüßt. Nach der Eingangspforte, bestehend aus einem sogenannten „Deutschen Türstock“, hatten die Teilnehmer dann ca. 400 Meter des Weges vor sich. Die jeweiligen Führer haben sehr anschaulich und mit Leidenschaft uns die Geschichte des ältesten Silber- und Flußspatbergwerk im Bayerischen Wald näher gebracht. Vor allem hat auch jeden beeindruckt, welche Plagen und Unwegbarkeiten die unter Tage arbeitenden Bergleute aufbringen mußten. Zeitweise sind sie nur wenige Zentimeter mit ihren Grabungen vorwärts gekommen, um verschiedene Gesteinsarten zum Vorschein zu bringen. Fast am Ende des Stollens angekommen, ging es dann ca. 40 Stufen hinab in die Tiefe des Ossergebirges. Alle Teilnehmer waren sich einig, welch großartige Leistungen im Laufe von 500 Jahren der Bergbau im Lamer Winkel vollbracht hat.
Die Gruppe wanderte dann auf einem wunderschönen Waldweg und ließ den Ausflug im Cafe Sahneberg ausklingen.

Ausflug zur Fürstenzeche bei Lam

Ausflug in den Böhmerwald

Der Waldverein machte sich am vergangenen Samstag 15.6.2026 in einem voll besetzten Reisebus auf in den Böhmerwald. Über Bayrisch Eisenstein führte die Straße nach Šrni (Rehberg) und erreichte sein Ziel in Čenchova Pila (Vinzenzsäge) auf 650 Meter Höhe. Die Wanderung führte auf einem bequemen Weg mit geringer aber stetiger Steigung entlang der Vydra – genannt die Wilde. Sie entspringt in einem Hochmoor und mündet in der Vinzenzsäge nach nur 23 km in die Ottawa. Die Tatsache, daß es zuvor tagelang geregnet hatte, ließ das wilde Wasser einmalig schön braungefärbt, eher bernsteinfarben, in der Sonne leuchten. Mit großen Steinen bis hin zu mächtigen Steinbrocken liegt das Flußbett und bringt das Wasser rauschend talabwärts.

Vydra - genannt die Wilde


Nach ca. 3,5 km erreichte die Gruppe die geschichtsträchtige und beliebte Turnerhütte (Turnerova chata), Mit einer Vielfalt an Speisen und Getränken stärkten wir uns für den Nachmittag. Weiter flußaufwärts erreichten wir nach ca. 1,5 km die Klostermannbrücke (Klostermannuv most), benannt nach dem bekannten böhmischen Schriftsteller Karel Klostermann (1848-1923), u.a. empfehlswert „im Böhmerwaldparadies“.
Auf der Brücke entschied sich die eine Gruppe, den nun schon 5 km langen Rückweg nach Čenchova Pila zu gehen. Die Gruppe 2 nahm den verhältnismäßig steilen Anstieg empor nach Horny Hradky, um dann zum höchsten Punkt des Weges mit 929 Metern zu kommen. Idyllisch und weniger steil über Bergwiesen ging es weiter zu unserem Ziel Šrni. Immer wieder kamen wir an typischen Böhmerwaldhäusern, hübschen Gehöften und Wegkreuzen vorbei. Nach gut 7 km Länge erreichte man dann bereits auf asphaltierten Wegen den Ort Šrni – auf einer Hochebene mit 858 Metern gelegen. Zum typischen Ortsbild gehört die Holzkirche, im Jahr 1804 als Dreifaltigkeitskirche erbaut. Mancher Wanderer gönnte sich noch ein Bier oder verweilte in dem lieblich gestalteten Srnkova Kaffee – zu finden im Klostermannmuseum – .
Der Bus hatte bereits die Gruppe 1 eingesammelt und so trafen alle Teilnehmer von Šrni aus wieder die Heimfahrt an.
Es begleitete uns nicht nur Traum-Wander-Wetter den ganzen Tag sondern vor allem die Fahrt tief hinein in den Böhmerwald als auch die Wanderung durch das wildromantische Tal der Vydra war für alle ein in guter Erinnerung bleibendes Erlebnis.

Die Wandergruppe des Waldvereins Sektion Furth im Wald

Besuch der Burgruine Lichtenegg

Nach einem halbstündigen Anstieg auf 707 Meter Höhe erreichten die Teilnehmer den Schloßberg mit seiner phantastischen Aussicht. Herr Werner Perlinger als hervorragender Kenner der Geschichte brachte uns in seinen Erzählungen die chronologischen Abläufe und Begebenheiten auf der Burg beeindruckend näher. Die Burg wurde bereits Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. Die Besitzverhältnisse wechselten mit den Grafen von Bogen zu dem dann nachfolgenden Adelsgeschlecht, den Sattelbogenern, die sich wohl die längste Zeit , fast 200 Jahre, auf dem Gelände aufhielten.

Obwohl sich die Burg jetzt schon seit Jahrhunderten im Verfall befindet, zeugt auch heute noch der begehbare und beleuchtete Rundturm sowie Teile des Wohnhauses von der einstigen Ritterlichkeit. Wir hatten die Gelegenheit, auch einen Einblick in das Innere des aus Bruchsteinen bestehenden Wohnhauses zu werfen. 

Weithin bekannt und beliebt sind die jährlichen Festspiele, die im Sommer im romantischen Innenhof der Burgruine aufgeführt werden. Erfreulicherweise hatten wir auch Wanderer aus dem Lichtenegger Bund mit in der Gruppe, die unter anderem berichten konnten, daß alle Eintrittskarten bereits nach 3 Tagen ausverkauft sind, obwohl die Bühne über 500 Sitzplätze hat. 

Nach einem schönen Rundweg durch den Mischwald mit faszinierendem Blick auf das Dorf Rimbach warteten im Cafe-Bistro „Heimat“ sehr leckere, selbstgebackene und große Kuchenstücke auf die Wanderer. Die Besichtigung war wieder ein kulturell bereicherndes Erlebnis.

Jahresausflug vom 08. – 11. September: Fahrt nach Thüringen

Kulturell geprägte Wanderfahrt hat dieses Jahr Weimar, Erfurt, die Wartburg in Eisenach und Mödlareuth zum Ziel.

In Weimar wohnen wir im 4-Sterne Hotel, es sind Stadtführungen in Erfurt und Weimar organisiert. Der 2. Tag ist ganz Eisenach mit der Wartburg gewidmet. Wir wandern ausgehend vom Mariental durch die Drachenschlucht, über die Elfengrotte und Sängerwiese zur imposanten und geschichtsträchtigen Wartburg. Am 3. Tag bleiben wir in Weimar, schlendern durch die Goethestadt, bewundern die herrlichen Gebäude, spazieren im idyllischem Ilmpark und genießen das Stadtflair. Auf der Heimfahrt am 4. Tag besuchen wir das deutsch-deutsche Dorf Mödlareuth mit Führung und Museumsbesichtigung. Ein anschließender Biergartenbesuch in der Fattigsmühle im Frankenwald schließt die Reise ab.

Wanderung durch die Drachenschlucht
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Abfahrt ist um 8 Uhr am Bahnhof in Furth im Wald und um 8.30 Uhr in Cham. Der Gesamtpreis beträgt im DZ 430 Euro, im EZ 490 Euro. Ausführlicher Reiseverlauf und Anmeldung beim Vorstand unter malins@web.de anfordern, telefonisch unter 0174-9694311 oder 09973-7419567.