Nach einem halbstündigen Anstieg auf 707 Meter Höhe erreichten die Teilnehmer den Schloßberg mit seiner phantastischen Aussicht. Herr Werner Perlinger als hervorragender Kenner der Geschichte brachte uns in seinen Erzählungen die chronologischen Abläufe und Begebenheiten auf der Burg beeindruckend näher. Die Burg wurde bereits Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. Die Besitzverhältnisse wechselten mit den Grafen von Bogen zu dem dann nachfolgenden Adelsgeschlecht, den Sattelbogenern, die sich wohl die längste Zeit , fast 200 Jahre, auf dem Gelände aufhielten.





Obwohl sich die Burg jetzt schon seit Jahrhunderten im Verfall befindet, zeugt auch heute noch der begehbare und beleuchtete Rundturm sowie Teile des Wohnhauses von der einstigen Ritterlichkeit. Wir hatten die Gelegenheit, auch einen Einblick in das Innere des aus Bruchsteinen bestehenden Wohnhauses zu werfen.
Weithin bekannt und beliebt sind die jährlichen Festspiele, die im Sommer im romantischen Innenhof der Burgruine aufgeführt werden. Erfreulicherweise hatten wir auch Wanderer aus dem Lichtenegger Bund mit in der Gruppe, die unter anderem berichten konnten, daß alle Eintrittskarten bereits nach 3 Tagen ausverkauft sind, obwohl die Bühne über 500 Sitzplätze hat.
Nach einem schönen Rundweg durch den Mischwald mit faszinierendem Blick auf das Dorf Rimbach warteten im Cafe-Bistro „Heimat“ sehr leckere, selbstgebackene und große Kuchenstücke auf die Wanderer. Die Besichtigung war wieder ein kulturell bereicherndes Erlebnis.




