Aufbruch ins Bergwerk nach Lam – genannt Fürstenzeche, was absolut nichts mit Fürsten zu tun hat! Doch der Name wird von den kundigen Führern vor Ort aufgeklärt!!!
30 Interessierte fanden sich am Bahnhof in Furth im Wald ein und nutzten den öffentlichen Bus Linie 590 zur Fahrt nach Lam. Der Fußweg führte über die Kastlmühle und Zechenstrasse zum Bergwerk. Im „Glück auf! – Stüberl“ mit Sonnenterrasse und Ausstellung von beeindruckenden Gesteinsarten wurden wir von 2 Kennern der Anlage begrüßt. Nach der Eingangspforte, bestehend aus einem sogenannten „Deutschen Türstock“, hatten die Teilnehmer dann ca. 400 Meter des Weges vor sich. Die jeweiligen Führer haben sehr anschaulich und mit Leidenschaft uns die Geschichte des ältesten Silber- und Flußspatbergwerk im Bayerischen Wald näher gebracht. Vor allem hat auch jeden beeindruckt, welche Plagen und Unwegbarkeiten die unter Tage arbeitenden Bergleute aufbringen mußten. Zeitweise sind sie nur wenige Zentimeter mit ihren Grabungen vorwärts gekommen, um verschiedene Gesteinsarten zum Vorschein zu bringen. Fast am Ende des Stollens angekommen, ging es dann ca. 40 Stufen hinab in die Tiefe des Ossergebirges. Alle Teilnehmer waren sich einig, welch großartige Leistungen im Laufe von 500 Jahren der Bergbau im Lamer Winkel vollbracht hat.
Die Gruppe wanderte dann auf einem wunderschönen Waldweg und ließ den Ausflug im Cafe Sahneberg ausklingen.
